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7 min LesezeitVeröffentlicht am 14.03.2025Immobilien & Finanzen

Die Alternative zu einem Umzug im Alter: das Eigenheim seniorengerecht umbauen

Zwei Personen halten Stift und Hand über einen Plan. Sie möchten die Immobilie seniorengerecht umbauen.

Inhaltsverzeichnis

Veröffentlicht am 14.03.2025

Die Alternative zu einem Umzug im Alter: das Eigenheim seniorengerecht umbauen. Wir erklären Ihnen, was es hierbei zu beachten gibt.


Mit zunehmendem Alter verändern sich die Anforderungen an das eigene Zuhause. Türschwellen, Treppen oder eine unzureichende Beleuchtung können schnell zu Hindernissen werden. Doch statt einen Umzug in Erwägung zu ziehen, bietet sich der seniorengerechte Umbau an. Wir erklären, worauf es ankommt, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie der Immobilien-Teilverkauf helfen kann, finanzielle Mittel für den Umbau oder die Absicherung der Wohnsituation zu schaffen.

Seniorengerechter Umbau in der Küche

Die Küche spielt eine zentrale Rolle im Alltag. Damit sie auch im Alter problemlos nutzbar bleibt, sollte sie ergonomisch und funktional gestaltet sein:

  • Arbeitsflächen in optimaler Höhe, idealerweise höhenverstellbar
  • Leicht erreichbare Schränke und Regale, um unnötiges Bücken oder Strecken zu vermeiden
  • Smart-Funktionen, wie automatische Herdabschaltung oder Sprachsteuerung für Geräte
  • Gute Beleuchtung, insbesondere an Arbeitsflächen
Icon zeigt Herd

Ein offenes Wohnkonzept kann zur Barrierefreiheit beitragen und erleichtert die Bewegung im Raum.

Altersgerechter Umbau im Badezimmer

Ein barrierefreies Badezimmer ist einer der wichtigsten Aspekte eines seniorengerechten Zuhauses. Besonders gefragt sind:

  • Bodengleiche Duschen mit rutschfestem Boden
  • Haltegriffe an Dusche, WC und Waschbecken
  • Erhöhte Toiletten zur besseren Nutzung
  • Sitzbadewannen oder Duschsitze
  • Automatische Wasserstopp-Funktionen

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Dank der KfW-Förderung "Altersgerecht Umbauen" sind für diese Maßnahmen Zuschüsse möglich. Der KfW-Förderkredit 159 bietet hierfür zinsgünstige Kredite

Seniorengerechter Umbau im restlichen Zuhause

Schon vor dem Eintreten ins traute Heim kann es für viele ältere Menschen zu Problemen kommen. Plötzlich scheinen die Treppen zur Haustür wie ein steiler Berg, den es zu erklimmen gilt. Ein Treppengeländer, rutschfeste bzw. überdachte Stufen und ein Stuhl, auf den sie sich nach dem Eintreten ins Haus setzen können, dürften schon einen großen Unterschied machen. Ist Ihr Haus oder Ihre Wohnung im Inneren mit einer großen Treppe versehen? Hier könnte ein Treppenlift infrage kommen, so wird das Treppenlaufen nicht mehr zu einer Herausforderung.

Sollten Eigentümer nicht mehr ohne Gehilfe wie ein Rollator zurechtkommen, sollten die Türen breit genug sein, um die Fortbewegung einfacher zu gestalten. Auch Türschwellen sollten entfernt oder mit kleinen Rampen versehen werden.


Sicherheit im eigenen Zuhause erhöhen

Für mehr Sicherheit im eigenen Zuhause können verschiedene Maßnahmen einen großen Unterschied machen. Neben baulichen Anpassungen spielen auch technische Hilfsmittel eine entscheidende Rolle:

  • Notrufsysteme, die im Notfall schnell Hilfe rufen. Dazu gehören Armbänder oder Anhänger mit Notfallknopf, die bei Betätigung automatisch Angehörige oder den Rettungsdienst alarmieren.
  • Bewegungsgesteuerte Beleuchtung, um Stürze zu vermeiden. Intelligente Lichtsysteme schalten sich automatisch ein, wenn Bewegung erkannt wird, und sorgt so für bessere Orientierung – besonders nachts.
  • Automatische Schließsysteme für Fenster und Türen, die die Sicherheit erhöhen. Smarte Türschlösser und Fensterkontakte können dafür sorgen, dass Türen sich automatisch verriegeln oder Bewohner per App benachrichtigen, wenn Fenster offen stehen.
  • Zentralschalter für Elektrogeräte, um Stromquellen einfach abzuschalten. So können beispielsweise Herd, Bügeleisen oder Kaffeemaschine mit einem Knopfdruck ausgeschaltet werden, um das Risiko von Unfällen zu minimieren.
  • Rutschfeste Bodenbeläge in Wohnräumen, Badezimmer und Fluren, um Stürze zu vermeiden.
  • Sicherheitssensoren für Rauch, Gas und Wasser, die Bewohner frühzeitig vor Gefahren warnen.
  • Einbruchschutzmaßnahmen, die ebenfalls durch den KfW-Kredit 159 gefördert werden, wie verstärkte Türen und Fenster.
Icon zeigt Herz

Diese Maßnahmen helfen, Unfälle zu vermeiden und das Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause deutlich zu verbessern.

Finanzierung und Immobilien-Teilverkauf als Lösung

Die Finanzierung eines altersgerechten Umbaus kann durch verschiedene Förderprogramme unterstützt werden. Die KfW bietet Zuschüsse und Kredite an, um Barrieren im Wohnbereich abzubauen. Der KfW-Förderkredit 159 stellt bis zu 50.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und Einbruchschutz zur Verfügung.

Doch nicht immer reichen diese Mittel aus. Eine sinnvolle Ergänzung kann ein Immobilien-Teilverkauf mit Engel & Völkers LiquidHome sein.

Finanzielle Flexibilität durch den Immobilien-Teilverkauf

Durch den Teilverkauf erhalten Eigentümer Liquidität, um ihr Zuhause altersgerecht umzubauen oder finanzielle Rücklagen für das Wohnen im Alter zu schaffen. Dabei behalten sie durch das insolvenzfeste Nießbrauchrecht das alleinige Nutzungsrecht ihrer Immobilie. So können sie ihr Zuhause weiterhin bewohnen oder vermieten und gleichzeitig finanzielle Freiheit genießen.

Monatliche Nutzungsgebühr

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Sie behalten weiterhin zu 100% Entscheidungsrecht an Ihrer Immobilie.

Sie bleiben zu - Eigentümer. Engel & Völkers LiquidHome wird zu - Teileigentümer.

Was ist der KfW-Förderkredit 159 für altersgerechtes Umbauen?

Der KfW-Förderkredit 159 unterstützt den Abbau von Barrieren in bestehenden Immobilien und fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität für ältere Menschen. Seit 2024 können bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit als zinsgünstiger Kredit beantragt werden.


Welche Maßnahmen werden gefördert?

Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören:

  • Badezimmer Umbau: Einbau einer bodengleichen Dusche, rutschfeste Bodenbeläge, Haltegriffe und eine barrierefreie Toilette
  • Eingangsbereich: Entfernen von Türschwellen, Einbau automatischer Türöffner oder breitere Türen für Rollstühle
  • Mobilitätsunterstützung: Installation von Aufzügen, Treppenliften oder Rampen, um Höhenunterschiede barrierefrei zu überwinden
  • Wohnraumanpassungen: Verbreiterung von Fluren, Umstrukturierung der Raumaufteilung für mehr Bewegungsfreiheit
  • Sicherheitssysteme: Verbesserung der Beleuchtung, Installation von Notrufsystemen, Smarthome-Anwendungen und automatisierte Tür- und Fensterverriegelungen
  • Einbruchschutzmaßnahmen: Verstärkte Türen, Fensterverriegelung, Sicherheitssensoren für Rauch, Gas und Wasser

Wie hoch ist die Förderung?

Die maximale Kredithöhe beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Finanzierung erfolgt über die Hausbank, wobei die KfW besonders günstige Zinssätze gewährt.


Welche Voraussetzungen gibt es?

  • Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
  • Es müssen qualifizierte Handwerksbetriebe für die Umsetzung beauftragt werden.
  • Die Maßnahmen müssen eine nachhaltige Verbesserung der Barrierefreiheit gewährleisten.

Gefördert werden Einzelmaßnahmen wie:

    • Einbau einer bodengleichen Dusche
    • Entfernen von Türschwellen
    • Installation von Aufzügen, Treppenliften oder Rampen
    • Verbesserung von Einbruchschutzmaßnahmen, wie verstärkte Türen und Fenster
    • Automatisierte Beleuchtungssysteme und Smarthome-Anwendungen

    Der KfW-Förderkredit 159 unterstützt den Abbau von Barrieren in bestehenden Immobilien. Der Kreditrahmen beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit, unabhängig vom Alter des Antragstellers. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.

Alternative Wohnformen im Alter: Betreutes Wohnen mit eigener Wohnung oder Senioren-WG

Neben dem Umbau der eigenen Immobilie gibt es weitere Möglichkeiten, um im Alter komfortabel zu wohnen. Eine Alternative ist das betreute Wohnen mit eigener Wohnung. Dabei bleibt die Unabhängigkeit erhalten, während gleichzeitig Unterstützung verfügbar ist. Die Preise variieren je nach Standort und Leistungsumfang.

Eine weitere Option ist eine Senioren-WG. Die Preise hierfür sind abhängig von der Region, der Ausstattung und den individuellen Betreuungsangeboten. Eine gemeinsame Wohnform kann soziale Vorteile bieten und gleichzeitig die Kosten für Betreuung und Pflege reduzieren.

Checkliste: Welche Anforderungen sollte der Umbau erfüllen?

  • Barrierefreier Zugang zur Immobilie (z. B. keine oder nur niedrige Schwellen)
  • Breite Türrahmen und Flure, um Bewegungsfreiheit mit Hilfsmitteln zu gewährleisten
  • Badezimmer mit bodengleicher Dusche und Haltegriffen
  • Technische Unterstützung durch Notrufsysteme oder automatische Beleuchtung
  • Finanzielle Sicherung, z. B. durch Fördermittel oder Immobilien-Teilverkauf

Fazit: Jetzt in Barrierefreiheit investieren

Ob durch den KfW-Förderkredit 159, das Programm "KfW altersgerecht umbauen" oder durch die zusätzliche Liquidität aus einem Immobilien-Teilverkauf mit Engel & Völkers LiquidHome, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Wohnkomfort im Alter zu erhöhen. Besonders vorteilhaft: Die KfW-Förderung und der Immobilien-Teilverkauf lassen sich kombinieren, da nicht alle Kosten durch Fördermittel gedeckt werden. So können Sie sowohl von staatlichen Zuschüssen als auch von der finanziellen Freiheit durch den Teilverkauf profitieren.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der KfW telefonisch über das Infocenter. Auch Engel & Völkers LiquidHome berät Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

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Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr Informationen über das Teilverkaufsmodell von Engel & Völkers LiquidHome erhalten möchten, können Sie uns ganz einfach kontaktieren.

Zwei Mitarbeiter sitzen am Schreibtisch. Der Mann schaut runter, die Frau schaut in den Bildschirm ihres Computers.

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