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7 min LesezeitVeröffentlicht am 10.01.2022Alltagsthemen

Nachhaltig leben: Tipps für den Alltag

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Inhaltsverzeichnis

Veröffentlicht am 10.01.2022

Nachhaltig und sparsam, aber ohne Verzicht: Diese Tipps schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel


Ob aus ethischen, finanziellen oder gesundheitlichen Gründen: Immer mehr Menschen möchten nachhaltig leben, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern, sich für faire Arbeitsbedingungen einzusetzen, die Ernährung vollwertiger zu gestalten oder das Portemonnaie zu schonen. So vielfältig wie die Beweggründe sind auch die Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Nachhaltig leben in allen Bereichen

Klimakatastrophen, Pandemien, Armut sowie die Ausbeutung von Umwelt, Tier und Mensch gehören zum traurigen Alltag unserer Zeit. Immer mehr Menschen entschließen sich daher dazu, einen persönlichen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten und nachhaltig zu leben. Doch wo fängt man an? Was lässt sich abgesehen vom Bio-Einkauf oder der Reduzierung des Fleischkonsums noch tun? Eine Menge! Lesen Sie hier, wie Sie auch ohne großen Verzicht eine Menge bewirken können – und warum davon auch Ihr Gewissen, Ihre Gesundheit und Ihre Geldbeutel profitieren werden.

Nachhaltig einkaufen und bewusst konsumieren

Weniger ist mehr: Das sollte Ihr Motto sein, wenn Sie nachhaltig leben möchten. Doch keine Sorge: Gemeint ist damit nicht der gänzliche Verzicht auf Konsum. Vielmehr sollten Sie darauf achten, Ihre Einkäufe bewusster zu gestalten. Setzen Sie auf regional und biologisch abgebaute Produkte, die weder lange Transportwege hinter sich haben noch Pestizide, Antibiotikarückstände oder andere Schadstoffe enthalten. Also lieber ein leckerer Apfel aus der Nachbarschaft als eine Mango aus den Tropen, Bio-Eier aus artgerechter Tierhaltung statt aus der Lege-Batterie und eine unverpackte Gurke statt eingeschweißtem Pak Choi. Natürlich haben Produkte mit Bio- und Fairtrade-Siegel ihren Preis – dafür erhalten Sie aber auch ein gutes Gefühl, einen besseren Geschmack und eine gesteigerte Gesundheit. Insbesondere saisonales Obst und Gemüse aus der Region sind auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen außerdem viel günstiger als Exoten aus dem Supermarkt. Ein weiterer Pluspunkt: Hier lässt sich unverpackt einkaufen und Verpackungsmüll einsparen.

Auch wenn viele Menschen es nicht hören möchten: Die Massentierhaltung ist für einen Großteil der weltweit produzierten Treibhausgase verantwortlich. Mit rund 13 Kilogramm CO2-Äquivalenten gehört Rindfleisch zu den größten Umweltsünden überhaupt. Abgesehen vom Tierleid durch Massentierhaltung, Tiertransporte und Schlachtung, werden für die Viehzucht große Teile des Regendwalds gerodet und enorme Wassermengen verbraucht. Im Hinblick auf den Klimaschutz gibt es kaum eine effektivere Maßnahme, als den Fleischkonsum entweder ganz zu strNachhaltige Ernährung: 3 Tipps

Nachhaltige Ernährung: 3 Tipps

  • Möglichst regionale, ökologische und saisonale Produkte kaufen
  • Pflanzenbasierte Lebensmittel gegenüber tierischen Produkten bevorzugen
  • Eigene Beutel und Tüten mitnehmen, um Einkäufe zu verpackeneichen oder erheblich zu reduzieren.

Nachhaltige Kleidung: Qualität statt Quantität

Wer in hochwertige Mode investiert, wird wesentlich länger Freude daran haben und langfristig Geld sparen. Denn bei guter Pflege kann ein Kleidungsstück problemlos mehrere Jahre halten – Fast Fashion von Modeketten dagegen hält oft kaum länger als ein paar Wäschen. Mit dem Kauf von Fairtrade-Kleidung können sich Konsumenten zudem aktiv für faire Arbeitsbedingungen und -löhne, eine umweltfreundliche Produktion kürzere Transportketten entscheiden. Schlussendlich haben nachhaltige Kleidungsstücke aber auch immer einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Denn laut utopia.de kommen in der Textilveredelung rund 6.500 verschiedene Chemikalien zum Einsatz – und die werden von unserer Haut aufgenommen, ohne dass wir es merken.

Nachhaltige Kleidung: 3 Tipps:

  • Kleidung aus Bio-Baumwolle und mit GOTS-Siegel
  • Kleidung aus nachhaltigen Materialien, wie Kork, Ananasleder oder Meeresplastik
  • Fairtrade-Kleidung aus Europa

Nachhaltig wohnen: Energetische Sanierung

Nachhaltig leben lässt es sich vor allem in einer eigenen Immobilie sehr gut – denn als Eigentümer können Sie frei darüber entscheiden, welche Maßnahmen Sie für ein gesundes Klima ergreifen. Eine sehr wirkungsvolle Methode, die aktuell immer mehr Immobilienbesitzer nutzen, ist die energetische Sanierung. Ob Dämmung oder Erneuerung des Daches, Installation einer Solarthermie oder Austausch undichter Fenster, die einen hohen Wärmeverlust zur Folge haben: Unter dem Begriff der energetischen Sanierung werden Maßnahmen zusammengefasst, die zu einer besseren Energieeffizienz führen.

Jedoch profitiert davon nicht nur das Klima – auch Ihr Konto wird durch den geringeren Ressourcenverbrauch geschont. Sie glauben, nicht ausreichend Kapital für eine umfassende Sanierung zu haben? Als Eigentümer können Sie „festgemauertes“ Vermögen mittels Immobilien-Teilverkauf aus Ihren eigenen vier Wänden freisetzen und davon gleich mehrfach profitieren: Planen Sie bereits bei Vertragsabschluss eine energetische Sanierung, erhöht sich automatisch der Verkehrswert Ihrer Immobilie und Sie erhalten eine höhere Teilverkaufssumme. Außerdem lässt sich bei einem späteren Hausverkauf ebenfalls ein höherer Wert erzielen, Sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und reduzieren Ihre monatlichen Kosten für Heizung und Strom. Laut Bundesregierung sparen moderne Heizungsanlagen nicht nur bis zu 80 Prozent Stromkosten, sie stoßen auch 80 Prozent weniger Schadstoffe aus als alte Modelle.

Nachhaltiges Wohnen: 3 Tipps

  • Eigenes Bio-Gemüse im Garten anbauen und die Diversität fördern
  • Ökologische Wandfarben, Baumaterialien und Möbel wählen
  • Haushaltsgeräte mit hoher Energieeffizienz-Klasse wählen

Alles zum Thema Immobilien-Teilverkauf erfahren Sie hier.

Nachhaltig leben: Öffentliche Verkehrsmittel

Auch der Verkehr ist für den Klimawandel verantwortlich. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen gegen einen eigenen PKW und steigen stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder Fahrgemeinschaften um. Allein in Deutschland werden laut Bundesregierung rund 20 Prozent der CO2-Emmissionen durch den Straßenverkehr verursacht. Wer kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt, tut außerdem etwas für seine Gesundheit und erspart sich – Stichwort: Stau, Baustellen und Verkehrschaos – mitunter eine Menge Stress.

Kreuzfahrt oder Langstreckenflug? Auch die Fernreise muss es für Menschen, die nachhaltig leben möchten, nicht mehr sein – stattdessen erlangen Reiseziele in der Nähe immer größere Beliebtheit. Ob Bayern, Lüneburger Heide oder Mecklenburgische Seenplatte: Ein stundenlanger Flug ist gar nicht nötig, ob schöne und erholsame Ferien zu erleben! Sehenswerte und beliebte Urlaubsziele für Senioren finden Sie beispielsweise in unserem Magazin. Für Aktive bietet sich auch eine Wandertour an!

Nachhaltig leben: 3 Tipps

  • Öffentliche Verkehrsmittel, das Rad oder den Fußweg bevorzugen
  • Das Auto nur für sinnvolle Strecken nutzen
  • Urlaub in der Heimat statt Fernreisen mit dem Flugzeug

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