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Veröffentlicht am 17. Januar 2022

Finanzen im Alter: Was jetzt wichtig ist

Finanzen im Alter: Das Wichtigste für Senioren. Sich mit den Finanzen auseinanderzusetzen, ist gerade im Alter wichtig. Diese Tipps sorgen für einen sorgenfreien Ruhestand

Die eigenen Finanzen im Blick zu behalten, ist keine Frage des Alters. Im Ruhestand kann das Thema jedoch für viele Menschen zum Problem werden – etwa bei sehr niedrigen Rentenbezügen, die kaum zum Leben reichen. Sich rechtzeitig damit zu beschäftigen, wie es mit den Finanzen im Alter steht, ist daher sehr wichtig. Die wichtigsten Tipps, Schritte und Risiken im Überblick.

Finanzen im Alter: Analysieren, planen, handeln

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Gerade beim Thema Finanzen im Alter sollten Sie sich dieses Sprichwort zu Herzen nehmen. Denn wer sich rechtzeitig damit auseinandersetzt, einen guten Überblick über das eigene Vermögen, die Höhe der Rente und den finanziellen Spielraum hat, kann auch später sorgenfrei leben. Fallen die Rentenbezüge sehr gering aus, sodass eine Rentenlücke entsteht, lassen sich hier frühzeitig Lösungen finden, die auch im Ruhestand einen angenehmen Lebensstandard ermöglichen.

Über die voraussichtliche Rentenhöhe informiert die Versicherung jedes Jahr mit automatischen Informationsschreiben. Die bittere Realität: Leider lässt sich mit den Beträgen der bisherige Lebensstandard von vielen Menschen nicht halten. Darum sollte man sich frühzeitig überlegen, wo sich eventuell Kosten einsparen lassen, ob ein Nebenjob infrage kommt oder ob – bei eigener Immobilie – vielleicht eine Immobilienverrentung bzw. ein Immobilien-Teilverkauf eine Option wäre. Möglichkeiten gibt es viele – jedoch benötigen die meisten von ihnen etwas Vorbereitungszeit. Damit die Finanzen im Alter nicht zum Problem werden, verschaffen Sie sich daher am besten schon vor Renteneintritt einen Überblick, setzen Sie sich mit Experten zusammen oder beraten Sie sich innerhalb der Familie. Mehr Informationen zum Thema Rente haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Finanzen im Alter aufbessern: So geht‘s

Sollten Sie feststellen, dass Ihre Rentenbezüge nicht ausreichen werden, gibt es verschiedene Optionen, um die Finanzen im Alter aufzubessern. Für ältere Menschen, die kurz vor oder bereits im Rentenalter sind, ist es häufig ein Problem, günstige Kredite zu bekommen. Sollten Sie das Glück haben, eine eigene Immobilie zu besitzen, stellt der Immobilien-Teilverkauf eine ideale Lösung dar. Bei dem Verrentungsmodell verkaufen Sie lediglich einen Anteil von maximal 50 Prozent an Engel & Völkers LiquidHome und erhalten nach Vertragsabschluss die durch einen unabhängigen Gutachter ermittelte Teilverkaufsumme.

Ob für einen höheren Lebensstandard, die Finanzierung von Reisen oder die Auszahlung von Miterben: Das freigesetzte Kapital können Sie frei nutzen. Was aber noch besser ist: Ihre komplette Immobilie können Sie weiterhin uneingeschränkt und wie gewohnt nutzen, gestalten, selbst bewohnen oder vermieten. Im Gegenzug für das lebenslange Wohn- und Nießbrauchrecht dafür fällt eine vorab vereinbarte Nutzungsgebühr an. Sie interessieren sich für den Immobilien-Teilverkauf und möchten Ihre Finanzen aufbessern? Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Geld sparen im Alltag: Finanzen nebenbei aufbessern

Ob es der Wechsel des Stromanbieters, das Führen eines Haushaltsbuches oder der Verkauf vergessener Schätze im Keller ist: Auch ganz nebenbei lässt sich eine Menge Geld sparen. So lassen die Finanzen im Alter sich oft schon durch kleine Veränderungen und Tricks aufbessern, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Das Anwenden der 50-30-20-Regel beispielsweise ist anfangs vielleicht eine Umstellung – der anfängliche Aufwand wird sich aber Auszahlen und auf dem Konto bemerkbar machen. Auch in anderen Bereichen lässt sich extrem viel Geld sparen. Darum finden Sie hier (hier den „Geld sparen“ Beitrag verlinken) 30 wertvolle Tipps zum Planen und Aufbessern der Finanzen im Alter.

Ein Haushaltsbuch ist eine einfache, aber effektive, Methode, um sich einen guten Überblick über den Ist-Zustand der eigenen Finanzen zu machen. Welche monatlichen Fixkosten gibt es? Wofür wird wöchentlich oder monatlich noch Geld ausgegeben? Wo gibt es Spar-Potential und wofür soll das Geld gespart werden? Ausgehend davon kann dann ein konkreter Finanzplan erstellt werden.

Finanzen im Alter: Nie auf andere verlassen

Einigen Leuten fällt es sehr schwer, sich mit Finanz-Themen wie Buchhaltung, Steuererklärung oder Rente zu beschäftigen. Doch hier gilt: Verlassen Sie sich nicht auf andere. Wer die Finanzen beispielsweise komplett dem Partner überlässt, wird bei einer Trennung vor einem großen Problem stehen. Außerdem sollten Sie sich sehr gründlich mit der Anlageform beschäftigen, wenn Sie Geld anlegen möchten. Lassen Sie sich niemals überreden, behalten Sie eine gesunde Skepsis und prüfen Sie jedes Angebot sorgfältig. Im Zweifel beraten Sie sich mit Familie, engen Freunden oder geprüften Finanzexperten. Leider gibt es viel zu viele Betrüger, die mit allen Mitteln versuchen, insbesondere älteren Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und ist das Ersparte einmal weg, wird es schwer, die Summe wiederzubekommen.

Geldanlage 2022: Was lohnt sich?

Das gute alte Sparbuch ist vor allem bei der älteren Generation beliebt – zeitgemäß oder lohnenswert ist es jedoch bei größeren Beträgen nicht. Im Gegenteil: Aufgrund der niedrigen Zinsen und der Inflation können Anleger dort sogar Verluste machen. Wohin nun also mit dem Ersparten? Einfach unter dem Kopfkissen lagern? Das ist eine schlechte Idee – denn im Falle eines Einbruches ist das Vermögen nicht abgesichert. Je nach der angelegten Summe und dem Ziel kann ein Tagesgeldkonto eine Alternative zum Sparbuch sein – wobei auch hier nicht mit großem Gewinn zu rechnen ist.

Eine der beliebtesten Kapitalanlagen, die sich auch auf lange Sicht lohnt und bei der das Risiko – im Gegensatz zu Investmentfonds – relativ geringgehalten werden kann, ist der Kauf einer Immobilie. Diese dient im Rentenalter nicht nur als Alterswohnsitz, sondern kann auch vermietet oder verrentet werden. Mit einem Eigenheim kann außerdem nicht nur der eigene Ruhestand abgesichert werden, sondern auch in die Zukunft der Nachkommen investiert werden. Falls Sie bereits eine Immobilie besitzen, sollten Sie sich rechtzeitig überlegen, was nach Ihrem Ableben damit passiert – eine Schenkung zu Lebzeiten oder ein Verkauf mit Nießbrauchrecht kann die bessere Alternative zur klassischen Erbschaft sein. Weitere Informationen finden Sie hier:

Die Finanzen im Testament regeln

Sich mit dem Thema Finanzen im Alter auseinanderzusetzen, bedeutet auch, ein Testament aufzusetzen. Zwar ist dies gesetzlich nicht vorgeschrieben, es erlaubt Ihnen aber, Ihr Vermögen nach Ihren Vorstellungen aufzuteilen. Auch ist es möglich, Personen vom Erbe auszuschließen oder die Erbschaft an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Wichtig: Halten Sie die vorgeschriebene Form ein, damit das Testament gültig ist. Tipps zum Thema Finanzen und Erbschaft sowie eine Checkliste für Ihr Testament finden Sie hier: